Kleine Antillen

Kleine Antillen

Kleine Antillen

Die Kleinen Antillen, bestehend u. a. aus Grenada, Dominica, Guadeloupe, Isla Margarita und Martinique, sind eine Inselkette in der östlichen Karibik, die sich an die Großen Antillen (Kuba, Hispaniola, Puerto Rico, Jamaika) anschließen. Sie bilden den östlichen bzw. südlichen Abschluß der Karibischen Inselkette und erstrecken sich von den Jungferninseln im Norden bis zur venezuelanischen Küste. Im Gegensatz zu den Inseln der Großen Antillen sind die Inseln der Kleinen Antillen – wie schon der Name verrät – teilweise winzig klein. Obwohl die Anzahl der zugehörigen Inseln ein Vielfaches der Großen Antillen beträgt, umfaßt ihre Gesamtfläche lediglich ca. 10 % der gesamten Karibikstaaten.

Die Kleinen Antillen werden zusätzlich unterschieden in die „Inseln über dem Wind“ und „Inseln unter dem Wind“. Die „Inseln über dem Wind“ liegen an der östlichen Grenze der Karibik im Einflußbereich der Passatwinde, die auf diese Inseln regelmäßig Wolken und Niederschläge bringen. Dementsprechend üppig und vielfältig ist auch die Vegetation auf den zugehörigen Inseln mit vielen tropischen Pflanzen. Im Gegensatz dazu sind die „Inseln unter dem Wind“, die sich vor der Küste Venezuelas erstrecken, sehr trocken und niederschlagsarm, was sich in einer entsprechend spärlicheren Vegetation widerspiegelt. Hier gedeihen nur wenige tropische Pflanzen sondern eine eher anspruchslosere Fauna und Flora mit genügsamen Pflanzen. Zu den Kleinen Antillen zählen auch die „Niederländischen Antillen“ mit den sogenannten „ABC Inseln“ (Aruba, Bonaire und Curacao).

Barbados - Guadeloupe - Martinique - St. Lucia - Grenada - Curacao - Bonaire - Aruba - Dominikanische Republik - Domenica - Barbados

 
(c) www.discover-emotion.com